Wissenschafter und Marktforschung

Ein neuer Artikel eines Marktforschungs-Newsletters zeichnet aufgrund einer aktuellen neuen Studie ein interessantes Bild des Wissenschafters in unserer modernen Gesellschaft. Zwar bezieht sich diese internationale Untersuchung erstens nicht auf die Schweiz, sondern auf die USA, auf Europa und Asien als Ganzes und zweitens nicht speziell auf Markt- und Sozialforscher, sondern auf Wissenschafter ganz generell. Dennoch lassen sich für unsere Verhältnisse interessante Einsichten ableiten. Obschon amtliche offizielle Statistiken des BfS über die Anzahl aller Studierenden in der Schweiz und ihre Abschlüsse sowie ihre Studienrichtung vorliegen, sind die analogen Fragen betreffend Wissenschafter in der Markt- und Sozialforschung im Speziellen statistisches „Niemandsland“. Weder die Gesamtzahl aller aktiven Markt- und Sozialforscher mit wissenschaftlicher Ausbildung, noch ihre jeweilige Studienrichtung oder die Art ihrer heutigen Tätigkeit in der Praxis sind ausreichend genau bekannt. Diese Datenlücke könnte wohl nur durch Primärerhebungen (Spezialbefragungen) wenigstens teilweise geschlossen werden. Ich schlage deshalb „Marktforschung über Marktforscher“ vor, d.h. die Durchführung von Umfragen zum Thema „Wissenschafter in der Schweizerischen Markt- und Sozialforschung“.